Sonntag, November 12, 2006

clap your hands say yeah

ich war beinah versucht es zu wikipediern. das wort kommunikationsguerilla.

aber ist ja lächerlich. ich brauch kein wikipedia und kein google um das zu beschreiben. kurz gesagt und bewußt mal vereinfacht: UM-Inszenieren von dem was als normal konstruiert und angenommen wurde. mit sprache. mit bildern. mit handlungen. also einfach allem was man kommunizieren kann.

wer jetzt einen unbändigen hunger verspürt - hier ein augenschmaus.

an meine letzte spontane inszenierung erinnere ich mich mit einem lächeln.

das matura valet (wie schreibt man das?) meiner kleinen schwester. auch meine ehemalige schule. schüler, lehrer, eltern, - alle todschick. todfeierlich. alle aufgeregt, alle gut drauf.

an dieser stelle sollte gesagt werden, dass ich die schulzeit ab dem alter von 15 jahren nicht unbedingt genossen habe. um präziser zu sein: ich hab jetzt noch einen schaden davon. im speziellen von der art wie mir gezeigt wurde, was ein normaler schüler ist. und was jemand wie ich ist. und welche meinungen (vor allem politisch, menschlich, gesellschaftlich) die braven auszeichnen. und die ungemütlichen brandmarken. ich war eindeutig zweiters "du bist ein virus, der die ganze klasse infiziert". eine handvoll von lehrpersonen, im speziellen einer (wer die schule kennt, weiß genau welcher gemeint ist) hat es aber geschafft mich mit geistigem balsam doch noch bis zur matura zu verartzten.


aber oh, zurück zum valet meiner schwester!
jeder der maturanten wird einzeln mit ein paar sätzen vorgestellt. x hat immer so eine positive laune in der klasse verbreitet, y war uns eine große hilfe bei der vorbereitung der tischtennisturniere...etc... dann kommt meine schwester an die reihe.
"...und sie zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass sie trotz verbot des direktors als einzige auf schülerdemos gegangen ist!".

eine kleine welle von vornehmen belächelnden lachern geht durch die menge.

ich weiß bis heut nicht was mich geritten hat, ich denke mal es war der brennende stolz der liebenden schwester, dass es über meine kleine gewaltig mehr zu sagen gibt als schlicht und langweilig: sie hat funktioniert.

der moment dieses vornehmen lachens, ich nutze ihn und beginne mit absoluter selbstverständlichkeit für diese charakterstärke laut zu klatschen. und ja! es funktioniert! die masse, dankbar, dass jemand die führung für die bewältigung dieser doch so manchen eher peinlich berührenden ungehorsam-hervorhebenden-situation, übernimmt, KLATSCHT MIT!

das gesicht des lehrkörpers, aber vorallem das gesicht meiner kleinen schwester werde ich wohl niemals vergessen. und dieses subtile würdevolle gefühl, dass es immer einen weg gibt um zu sagen, was gesagt werden muss.

Freitag, November 10, 2006

Tag des Apfels und so

Schneewittchen Reloaded

Es war einmal an einem bereits heraufdämmernden Herbstabend in Wien. Da saß eine Frau namens König in einem Taxi und fuhr den Ring entlang. In ihrem Luis Vuitton - Shopper steckte der Spender-Katalog eines renommierten Instituts für In-vitro-Fertilisation. Sie wußte bereits genau, was sie sich wünschte.
Ein Kind so weiß wie Schnee, rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz. Nach einigen gescheiterten Beziehungen stand für Sie außer Frage, dass es Zeit war ihren Kinderwunsch selbst in die Hand zu nehmen. Schließlich war Sie finanziell sowie emotional unabhängig, in der Blüte Ihrer Jahre und bereit in ein Kind zu investieren.

Bald darauf bekam sie ein Töchterlein. Ihre Haut war weiß wie Schnee, ihre Wangen rot wie Blut und ihr Haar so schwarz wie Ebenholz. Unglücklicherweise schied Frau König davon noch bevor Sie aus der Narkose des terminlich festgelegten Kaiserschnittes erwachte. Sie hatte sich zu einer Kombinationsoperation - Geburt inklusive anschließender Fettabsaugung entschlossen. Effizienz war schließlich das A und O der Branche. Immerhin hatte das Kind einen Namen - dessen Exklusivrechte bereits im Vorhinein der Geburt per Notar gesichert wurde: Schneewittchen.

Für eine zukünftige Karriere sollte das Mädchen ja mit einem klingenden exotischen Namen gerüstet sein. Ein weiteres A und O der Branche.

Schneewittchen wuchs in einer reich begüterten Pflegefamilie heran, die es hauptsächlich auf ihren Erbnachlass abgesehen hatte, den sie im Alter von 18 Jahren ausbezahlt bekommen sollte. Unter den besorgten Augen Ihrer Pflegemutter wurde sie mit jedem Tag schöner und neugieriger auf das Leben da draußen. Sie ging gern zur Schule, wollte alles über die Welt wissen und war von Natur aus gut gelaunt.

Obwohl der Neid auf das Mädchen von Tag zu Tag wuchs, wußte die Pflegemutter jedoch, dass sie das Kind nicht komplett verstoßen konnte, da sie mit ihrem 18. Geburtstag eine beträchtliche Summe wert sein würde.
Sie wollte dem Kind wehtun, wollte es seines besonderen naiven Zaubers, der einfach spürbar war, berauben ohne es freigeben zu müssen.

Und so begann Sie das Kind ein bißchen anders zu behandeln, als sie es bisher getan hatte. Eine kleine Bemerkung vor anderen Leuten hier, eine kleine fiese Bestrafung da, ein Abwerten und Verneinen des Mädchens dort. Nie zuviel, nie zu offensichtlich. Der Hass musste gut dosiert angewendet werden und darauf zielen, dass das schöne Mädchen sich für das häßlichste Geschöpf dieser Erde hielt, seine Neugier am Leben und der Welt verlor und sich am Besten nur noch mit der eigenen (völlig aus der Luft gegriffenen, eingetrichterten) Unzulänglichkeit beschäftigte.

Der Plan der Pflegemutter ging auf - das Gift wirkte. Nicht sofort, doch die Jahre zeigten ihre Wirkung. An ihrem 17. Geburtstag war das einst so schöne und lebhafte Mädchen ein abgemagertes, farbloses Häufchen Leere geworden, dass sich nur noch von einem Apfel täglich ernährte.

Eines Tages, als Schneewittchen gerade auf ihrer täglichen zweistündigen Joggingrunde befand, stolperte Sie und verstauchte sich den Knöchel. Hilflos blieb es auf dem Boden liegen und beschimpfte sich selbst, dass sie selbst für Sport zu dumm sein zu schien. Sie lag im Dreck des Schönbrunner Schloßparks und war am Ende.

Da kam plötzlich eine Gruppe von jungen Punks um die Ecke gebogen. Sie hatten buntgefärbte, verfilzte Haare, trugen verwaschene politische T-Shirts und der Kleinste von Ihnen schulterte einen Ghettoblaster mit laut krachender Musik mit Schreigesang.

Schneewittchen erschrak und fürchtete sich im ersten Moment, doch sogleich kam ein Punkmädchen mit einem Totenkopf-Aufnäher auf dem Ärmel ihrer Jacke auf Sie zu und fragte was passiert ist. Sie halfen ihr aufzustehen und setzten sich gemeinsam mit ihr und dem ständig laut krachenden Ghettoblaster, mir nichts, dir nichts, in den Rasen. Jemand packte Bier aus und drückte es dem verdutzten Schneewittchen in die Hand, ein anderer spielte mit einem Hund und das Punkmädchen mit dem Totenkopf-Aufnäher auf dem Ärmel ihrer Jacke begann aus einem selbst zusammenkopierten, zerfledderten Heftchen feministische Gedichte vorzulesen.

Schneewittchens Schmerz ließ nach. Sie fühlte sich überraschenderweise das erste Mal seit langem wohl. Hier im Gras. Unter diesen fremden Menschen. Mit diesen Menschen, die sich nicht scheuten bunt und laut und präsent zu sein. Sie fühlte sich mit Ihnen mehr verbunden, als mit irgendwelchen Menschen je zuvor.

Noch am selben Nachmittag packte Schneewittchen seine 7 Sachen zusammen und zog zu den Punks in die etwas heruntergekommene WG. Sie aß von ihren Tellerchen, trank von ihren Becherchen und schlief in Ihren Bettchen.

Die Pflegemutter tobte vor Wut...


[Fortsetzung folgt - ich muss zur Arbeit! - und ja, Punks in Schönbrunn ist tatsächlich science-fiction!]

haha

sie, die mich begleitet

als ich es vor 7 jahren das letzt mal gelesen habe, habe ich geweint.
7 jahre verändern alles. aber anscheinend auch nichts.


Else Lasker-Schüler (1869-1945)

IN MEINEM SCHOSSE

In meinem Schoße
Schlafen die dunkelen Wolken -
Darum bin ich so traurig, du Holdester.

Ich muß deinen Namen rufen
Mit der Stimme des Paradiesvogels
Wenn sich meine Lippen bunt färben.

Es schlafen schon alle Bäume im Garten -
Auch der nimmermüde
Vor meinem Fenster -

Es rauscht der Flügel des Geiers
Und trägt mich durch die Lüfte
Bis über dein Haus.

Meine Arme legen sich um deine Hüften,
Mich zu spiegeln
In deines Leibes Verklärtheit.

Lösche mein Herz nicht aus -
Du den Weg findest -
Immerdar.

Mittwoch, November 08, 2006

***

nein, schrie er.
stofffuseln ihrer tweedjacke unter den fingernägeln.
ich habe ausgetrunken. wann gibt´s belohnung?

zwischen all den lichtern war mir dein schatten immer am liebsten, kleiner.

sprach sie flugs und ging, bevor es ihr blieb.

choose your favourite.

Mittwoch, November 01, 2006

über normal null

"In Hamburg besteht am Mittwoch die Gefahr einer schweren Sturmflut. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen. Das Mittag-Hochwasser hat voraussichtlich seinen Höhepunkt von fast 5,90 Metern erreicht und wird in den nächsten Stunden wieder absinken." [http://www.hamburg.de](01.11.2006)

“The wise man in the storm prays to God, not for safety from danger, but deliverance from fear” (Ralph W. Emerson)

Zugegebenermaßen weiß ich von beiden nicht recht viel. Weder von Ralph Waldo Emerson noch von einem richtigen meteorologischen Sturm.

Ich kenne die Stürme, die durch dein Leben fegen. Dich auf den Boden werfen. Und du glaubst du kannst jetzt nicht mehr aufstehen. Ich glaube zu wissen, wie es ist.
Aber ich vergesse es auch zu gern, wie es war. Bis sich die dunklen Wolken erneut am Himmel zusammenbrauen und mich daran erinnern, dass es wohl an der Zeit wäre gewisse Vorkehrungen zu treffen und wenn unvermeidbar, durchzuhalten. Durchhalten. Bis das Toben sich beruhigt hat.

Die geöffnete PDF-Datei zeigt mir das Sturmflutmerkblatt für die Hamburger Innenstadt an.
"Wie wird gewarnt? Rechtzeitig vor Eintritt einer Sturmflut werden Sie gewarnt durch *Böllerschüsse (ab 3,50m über NN), *Rundfunkwarnungen (ab 5,00m über NN), *Untertitelungen im Fernsehprogramm (ab 5,50 über NN) und zusätzlich ab 7,30 m über NN durch *Sirenensignale (1 Minute Heulton: Rundfunkgeräte einschalten!), * örtliche Lautsprecherdurchsagen in besonders gefährdeten Gebieten." (Sturmflutmerkblatt der Stadt Hamburg, Stand 2006)

Wow. In meinem Kopf macht sich die Knoppers-Werbung breit. "Deutschland. Halb 10." "Böllerschüsse".

Ich möchte der menschlichen Psyche nicht unterstellen kein adäquates Frühwarnsystem für persönlichen Stürme zu besitzen, aber wären Böllerschüsse nicht viel effektiver als Ahnungen und Befürchtungen und diffuse Gefühle?
Ein ordentlicher Knall und nichts, das man mit Verdrängen, Vergessen, viel Alkohol, Tabletten, whatever oder einer Kombination von alledem, übergehen könnte.

Meine Gedanken sind heute einerseits bei dem Flug, der mich in wenigen Stunden ins Sturmflutgebiet bringen wird. Ich erinnere mich an die erste Ankunft letztes Jahr.
Im Regen stehend, vom Wind beinah umgeblasen, in beinah völliger Dunkelheit um 11.00 Uhr mittags. In völliger Verwunderung, dass tatsächlich Liechtenstein die höchste Selbstmordrate haben soll und nicht dieser Flecken Erde.
Um einige Stunden später an den Landungsbrücken zu beschließen, dass Fernweh und diese Aussicht unnötigerweise 2 eigene Wörter sind, wo sie doch dasselbe ausdrücken.

Und andererseits bei den unerwarteten Stürmen von gestern Nacht. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, was ich an deiner Stelle tun würde. Und meine Allwissenheit schrumpft auf die Größe meines H&M Regenschirmes zusammen. Im Grunde ganz schick, aber nicht sehr gut geeignet für die Stürme mit Sirenensignalen. Aber durchhalten und schaun wie´s weitergeht. Das mach ich gern mit dir.

Montag, Oktober 30, 2006

"schneller als ein totes pferdchen..."

...so eva umbauer gerade auf fm4. ich muss laut lachen. zu laut um mitzukriegen, wie die band denn heißt. ein totes pferdchen ist ja nicht unbedingt der reisser.
ob das die schöne art war zu sagen, dass ihr das gesicht einschläft, wenn sie den song hört oder war es doch ein verstecktes kompliment?
ein sehr verstecktes kompliment - zugegebenermaßen.
schneller als ein totes pferdchen ist wohl ziemlich alles was noch nicht tot ist.
sogar die italienische post und die pensionistengruppe aus dem oberlungau, die das prinzip des rechts-stehens auf ihrer wien-entdeckung noch nicht ganz kapiert hat, während ich versuche einen neuen olympischen rekord für das erreichen meiner arbeitsstelle zu schaffen.

dafür hab ich heut meinen persönlichen rekord für´s whirlpool-liegen bei meinen badeausflügen getoppt. das wundersamste am wasser ist meiner meinung nach nicht der dipol sondern, dass ich mich reinlegen kann und darin schwebe.
und mit vielen luftblasen und warmem licht ist das wie weihnachten. nur nasser.

statt brav bahnen zu ziehen hab ich eben genannten wassertraum heut genossen.
und dabei den dunkelhäutigen, dunkeläugigen nicolà kennengelernt...
die aufschrift seiner quietsch-orangen schwimmflügerl "2-5 Jahre" haben die romantische stimmung im pool von vornherein sabotiert, aber als der kleine, ganz groß, anfing bauchplatscher für mich zu machen "boa, kannst du das auch??" musste ich doch lachen.
entspannt lachen.
und weiterchillen.

und dabei gefragt, was das leben ausmacht. allgemein und im speziellen fall mein eigenes. und was der sinn dieses tages war. und ob´s den überhaupt gibt. und wenn ich den doch immer selbst mache, "jesses" (würd da die samoafex sagen), dann steht in den nächsten 70 jahren einiges an arbeit an...

und noch ein weiser satz aus der allgemeinen blogger-weisheit, ich wünschte die eva umbauer könnte den jetzt mit ihrer babypuderweichen stimme an dieses ende hinhauchen:
if your boyfriend doesn´t listen to you...your blog will (und eventuell auch das eine oder andere tote pferdchen).

:-P

Dienstag, Oktober 24, 2006

I got pure hearts to give to you...



...dabei haben sie meines doch eh schon längst.
ich bin begeistert vom neuen album.
ich war schon begeistert vom alten album.
und sämtlichen fuzzi-albümchen und songfetzen, die ich je von ihnen gehört hab.
kehlköpfiger gesang, schnurr-und backenbärte und seit neuestem auch bläser!



nur bissi stur sind sie.
kommen einfach nicht nach österreich.
das letzte mal musste ich via fm4 karten für ein schweiz-konzert gewinnen um sie zu sehen.
und jetzt die herbst tour: lauter gigs in frankreich und einen in der schweiz. dort wo die kühe und hasen sich gute nacht sagen. nur gibt´s da wohl jetzt keine karten via fm4. wie komm ich nun bitte billig nach düdingen?!

die öbb fährt bis zürich. für 29 euro. im sitzen. all night long. himmel, was für ne lange fahrt. zu der variante greif ich wohl nur im notfall.
sky europe. oh, sehr schön. der rückflug von basel nach bratislava um euro 1,50. mit all den taxen dann doch wieder 50 euro. dafür könnt ich mit der öbb schon schlafen und ein frühstück dazu bekommen.

billigflieger.de: naja, billig ist was anderes. flüge ab ca. 200 euro. der teuerste flug wien-basel und retour: 2133 euro !
für diese summe könnte ich herman düne schon beinah in meiner wg-küche spielen lassen.
ich versuche die variante wien-bern. WOW! das geht sogar um hübsche 2450 euro!

okay. so nicht. dann wohl doch öbb.
oder ein andres gefährt räubern.
ich will da hin!

Samstag, Oktober 21, 2006

huch!


natalie dee says...yeah, i am exploring the umlaut.
i say...yeah natalie, wanna fuck?

Sonntag, Oktober 15, 2006

frage und antwort

Alles recht stockend hier...Zeit, die Zeit der Unhöflichkeit zu beenden...hier das Stöckerl von da Samoafex:


Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte

1)eine Jahreskarte für Air-Berlin

2)eine Zauberbibliothek, mit verstaubten verborgenen Schätzen aus den vorigen Jahrhunderten einerseits und andererseits den neuesten Erscheinungen zu jeglichem Thema, an das ich auch jenur einen kleinen Gedanken verschwendet habe, natürlich inklusive schrulligem Bibliothekar, der liebe-und geheimnisvoll irgendwelche Zaubertricks a la ich hol dir eine Münze hinterm Ohr hervor, mit mir macht, wenn ich zum Lesen komme.

3) tschängbummbäng

4) den richtigen Teint um meine Haare blondieren zu können.

5) Mein eigenes Tonstudio. *smmmmiiiiiiiiiiiile*


Fünf Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:

1) Zuviele Bücher, die ich gelesen habe oder die nächsten 5 Jahre nicht lesen werde. Ohne den Zauber-Bibliothekar mit seiner Zauberbibliothek nehmen Sie nur Platz in meinem Zimmer ein und vorallem wertvollen Platz für die Bücher, die ich jetzt lese. Vielleicht schluckt ja das ebay-Nirwana das eine oder andere populärwissenschaftliche Schrottbuch. Gekauft aus Verzweiflung in der einen oder anderen Lebenslage. Die politischen Bücher will ich nicht weggeben. Who knows...

2) Einen E-Bass. Inklusive Case und Verstärker. Will den jemand? Vielleicht unser neuer zukünftiger Bassist? Die weibliche Form sei hier eingeschlossen und mit grellpinkem Marker hervorgehoben.

3) Ein Poster von Darkest Hour. Zuviel Erinnerung dran um es wegzuwerfen. Zu düster um es aufzuhängen. Was macht eigentlich all dieses Gerümpel in meinem Zimmer???

4) Einen Termin bei einer Knochendichte Untersuchung. Tut das weh????
Mal schaun ob ich noch dicht bin. In den Knochen.

5) Verwandtschaftsbeziehungen in die Schweiz. Das ist nicht persönlich zu nehmen, gell Sabi.


Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:

1) Geschlechtskrankheiten jeglicher Form und Gestalt.

2) Die Piepsstimme sätmlicher MTV Moderatorinnen.

3) Meine alte WG wieder am Hals.

4) Diese laaaangen Fingernägel mit der French Manicure...völlig unbrauchbar im Leben.

5) Einen Schweizer Nachnamen.



Fünf Gerngelesene, an die das Stöckchen weiterfliegt

Andrej Kurkow, Stefano Benni, Jean Rhys, Elfriede Jelinek und meine Mama.

Freitag, Oktober 06, 2006

manifest

momentan sind alle elektro.

gestern noch indie. aber der indie fühlt sich schon längst ganz lasch an im trend-mund.

in sämtlichen internet-communities - das neue trojanische pferd für das schöne gefühl des dazugehörens trägt den namen elektro.

oder bild ich mir das nur ein?

keiner kann´s genau definieren, jeder benutzt es und alle checken es einfach voll ab.
ja nicht auffallen. halt nur ein bißchen. dieses lässige bißchen.

schubladen.
man kann sie verurteilen oder nicht, aber ich mag schubladen.
die zeigen mir wo was wie und wer. sie geben mir sicherheit.
und klar, große schubladen mögen stauraumtechnisch günstig sein.
viel platz - viel musik - viele hörerInnen - viel kohle - maximale sicherheit für die maximale personenanzahl.

aber diese schwammige elektro schublade IST EINDEUTIG ZU GROß!
schmeisst da bitte jemand mia und das ganze graffl raus??!!
ich möchte schubladen in allen farben und schattierungen und ich möchte keinen sound der sich allein durch ein wort beschreiben lässt geschweige denn EIN WORT das sämtliche Sounds beschreibt wo 3 töne mit dem e-piano gespielt werden!

hab ich mich deutlich ausgedrückt?

ja?
gut. na dann ist ja gut.
danke.

Donnerstag, September 21, 2006

This is legwork, baby!

Carola legt das Tempo vor, wir keuchen hinterher...hab ich doch tatsächlich den Sport wiederentdeckt.

Das schnike angerostete Mädchenrad in weiß-rosa - meine treue Begleiterin durch die gefährlichen Straßen von Vienna City.

Zugegebenermaßen - das Gefährlichste auf Wien´s Straßen sind lichtlose RadfahrerInnen bei Nacht, *räusper-hüstel*.

Jedesmal wenn ich an der Börse vorbeifahre, also mindestens 2x täglich, hoffe ich, dass ich einen Makler erwische. So unvorsichtig und gedankenverloren sie den Fahrradstreifen zwar betreten, so schnell können Sie dann doch auch erschrocken zur Seite springen, sobald ich mit meiner weiß-rosa Kanone anrausche.

Und das trotz der optimalen Gelingensbedingungen! Ausreichend Schwung durch Runterrollen des Ringes von der Uni weg, schadhafte Bremsen, Anzugträger in Hülle und Fülle.

Doch ich bin nicht umsonst in den Wäldern Westösterreichs groß geworden - zu meinem radtechnischen Geschick paart sich eine wissende Geduld...

Weitere Personen, für die ich nicht bremsen würde:

H.C. Strache
Nun gut, eine extra Aufzählung erübrigt sich im Grunde, ist er doch als Anzugträger bestens als Freiweild markiert. Für seinen Ausflug in die Welten des deutschen Sprechgesangs wäre es mir allerdings auch nicht zuviel den Ring nochmal raufzuradeln um ein weiteres Mal rüberzurolpern.

WU-Studenten, die mir Geld schulden. Auch diese zählen wir grundsätzlich zur Gattung der Anzugträger, das gängige Studenten-H&M-Alternativ-Federkleid lässt so manchen gut getarnt entwischen. (An dieser Stelle schönen Gruß an Birgit, du darfst dich als Ausnahme sehen!)

Es gibt auch durchaus Personen, für die ich bremsen würde:

ALLE ANDEREN!

Inklusive der Spezial-Anzugträger-Form: Frischverheiratet. Das würde ja Unglück bringen, oder?

Donnerstag, September 14, 2006

Du schluckst.

Du kommst heim von der Uni.
Tasche auf den Boden.
Hofer-Brot auf den Tisch.
Nur der Fernseher beobachtet dich. Dein verkaterter Mitbewohner hat wohl vorher Gesellschaft gebraucht.

Du setzt dich.
Fragst dich, ob der Zeitpunkt kommen wird, an dem dir Hofer Brot zum Hals raushängt.
Du hoffst der Zeitpunkt ist nicht vor der nächsten Gehaltsüberweisung.

Du zappst ins nächste Programm.
Weil die Arte Naturdoku nicht die gewünschte entspannte Atmosphäre ins Zimmer zaubert. Hofer-Brot schluckt sich schwer, wenn der Stammesvater gerade seine Schwester umbringt. Hängen bleibst du dann trotzdem auf Okto, denn die stumpfsinnigen Talkshows machen dich ganz nervös und immerhin ist Herbst und du sollst und darfst und musst ja wieder denken. Und nicht sonnen.

Es läuft utv.
4 Frauen exklusive Moderatorin diskutieren den Begriff Feminismus.
Wer´s braucht, wer´s will, wer´s hat und wer´s fürchtet.
Du fürchtest dich kurz.

Die guten Erfahrungen mit Feminismus, die haben andere Frauen gemacht. Damals anno Summer of Love. Die Menschen, die mit Dir über Feminismus geredet haben, bei politischen Seminaren und am Frauentag, haben gegen deinen Willen eine Frauenquote eingeführt und sind dann auch noch wütend geworden, wenn du deswegen nicht wirklich mutiger warst zu reden. Wenn du nicht plötzlich aufgrund dieser formalen Maßnahme in Worte fassen konntest was du eigentlich sagen wolltest.
Aber gefreut haben Sie sich dann trotzdem, denn immerhin hatten sie es ab da auf dem Papier: Männer und Frauen haben gleichoft geredet!
(Aber wurden wir trotzdem gehört?)

Du kaust. Du schluckst.
Du verfolgst die Straßenumfrage, die utv auf der Mahü gemacht hat.
Thema: "Was denkst du über Feminismus?"

Du lauschst den Aussagen. Du findest, dass du sie alle schon mal irgendwo gehört hast. Laut lachst du, als die adrett gekleidete Frau um die fünfzig meint: " Gut find ich das! Das haben sich die Frauen damals hart ERKAUFT, da müssen wir drauf schaun!".

Du fragst dich, wie die Frauen den Feminismus abbezahlt haben und was das Zahlungsmittel war und überhaupt, wer hat den Feminismus angeboten und wie lange ist da Garantie drauf?

Nachdenklich hörst du eine Diskussionsteilnehmerin sagen, dass mensch sich nicht auf dem Feminismus ausruhen könne. Dass momentan alles in Richtung zurück an den Herd gehe.

Du stimmst zu. Und du fragst dich, ob das Kapital einen denn wirklich zurück an den Herd bringen will. Bis du denn nicht besser in Schach gehalten, wenn du unterbezahlt und hungernd, mit der Figur eines 14 jährigen Knabens, in Teilzeitjobs und Praktikas hängst, in der Hoffnung, endlich (an)-erkannt zu werden? Vom Traumprinz. Vom Vorgesetzten. Vom andren.

Das Hofer-Brot hat seinen Zweck erfüllt, satt lehnst du dich in den Stuhl zurück. Sie reden davon, dass Du deine Rechte verteidigen sollst. Du bist dir nicht sicher, was deine Rechte sind. Wenn du ganz ehrlich bist, bist du dir nicht mal sicher, was deine Wünsche sind, lässt du einmal sämtliche Empfehlungen deiner Familie, der Freunde deiner Familie, deiner Lehrer, deiner Nachbarn und deiner Friseurin außer Acht.

Du räumst das Hofer-Brot weg.
Für dich gibt es genau einen Feminismus, der sich nicht nach Floskel für dich anfühlt.
Er lautet: Finde heraus, was du dir von Herzen wünschst, von was du träumst und wer du bist. Suche nach deiner Wahrheit. Kurz: Begehre! Dann weißt du auch, auf was du schauen musst, was deine Rechte sind und was du verteidigen willst.

Und bei der nächsten politischen Diskussion hast du dann wirklich was zu sagen. Und weißt wie. Scheiß doch auf Quote.

Sonntag, August 20, 2006

Stell doch bitte den Krach leiser!

Sonntag morgen.

Halb 10.

Umgeben von Kisten und mittlerweile kahlen leeren nackten weißen Wänden sitze ich im Umzugswirrwarr. Langsam steigt die Panik.

In 2 einhalb Stunden steht die allerliebste A. vor der Tür und wird mir helfen mein Hab und Gut in einen geborgten silbernen Kombi zu schaffen. Und ich bin weder fertig, noch scheint das Packen der Dinge einer bestimmten Ordnung zu folgen, doch am schlimmsten: der innere Krach steigt.

Dieser Lärm. Die eigenen Gedanken. Einzelne. Dann zusammenhängende. Umkreisende. Wiederkehrende. Auftauchende. Absteigende. Als ob der Windows-Bildschirmschoner mit seinen Neon-Würmern quer durch meinen Kopf tobt.

Von Fragen wie, ob es wohl eine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum Poster immer nur in einer Ecke einreissen. Da zum Beispiel bin ich mir sicher, dass es eine Erklärung gibt. Physikalischer Natur. Hat wahrscheinilch mit Belastung etc. zu tun, wenn es mir wer erklären will, nur zu!

Oder weiter wie, warum ich manchmal eifersüchtig sein kann, obwohl ich es mit meinem Blut unterschreiben würde, dass ich nicht hintergangen werde. Ja ja, ich bin paranoid. Aber es gibt schlimmeres.

Und die kleinen Zweifel, was nun wenn die künftigen MitbewohnerInnen damals bei den 2 Treffen nur einen auf Show gemacht haben und sich ab morgen dann als postpubertäre musikfeindliche Affen erweisen?
Und was ist eigentlich mit den Prüfungen, die ich Ende September machen will - gibt´s da schon vernünftige Termine? Ob es um 10 Uhr Sonntag in der Früh wohl irgendwo schon Falafel gibt? Mein Hunger und der extra leergelassene Kühlschrank ("weil sichs ja doch nicht mehr rentiert hätte einzukaufen") stehn sich gerade im gedanklichen Stare-Contest gegenüber.

Und was mach ich, anstatt meinen Kleiderschrank aus billigen Sperrplatten auseinanderzuschrauben, in der dunklen Vorahnung ihn wohl nie wieder als Ganzes zu sehen?

Ich setze mich an den Computer und blogge!
Das stellt den Krach leiser. Diesen nervötenden Gedankenlärm. Und die Neon-Würmer können sich eine Zeitlang mit Syntax und Grammatik befassen, anstatt mit den Erinnerungen und Gedankenkonstrukte der letzten vergangenen 23 Jahre.

God bless you, blog!

Donnerstag, Juli 27, 2006

au ja!! ein tagebuchteintrag!!

wie hab ich mir die letzten 2 wochen vertrieben...hm...let´s see...

geschwitzt wie blöd bei diversen konzerten
noch mehr geschwitzt beim bierkistenschleppen und backstageräume aufräumen
ich war schwimmen mit trail of dead (ja, und carola war auch dabei)
habe bier aus bedruckten plastikbechern getrunken
ein bisschen mehr bier getrunken und aufschlussreiche gesellschaftsspiele gespielt
habe ein paar neue songs und gedichte geschrieben und bin mir dabei total künstlerisch wertvoll vorgekommen
habe in blaue augen geblickt und bin in den zärtlichsten armen der welt eingeschlafen
und

in diesem moment öffnet sich die tür des büros und wer kommt hereingeschneit?
mr. lord-of-misrule....rofl
jaja...auch mit nem bedruckten becher und bier
es lebe die poolbar!


und zum weiterträumen gibts für mich und den herren mit den blauen augen und den tollen einschlafarmen noch ein wenig trail of dead...

close the door

and drift away
into a sea of uncertainty
(let me whisper something in your ear)

would you smile again for me?

:-)

Samstag, Juli 01, 2006

behind the scenes

seit 1 stunde und 5 minuten ist es juli.

hallo juli!
schön dass du da bist.
vorallem weil du uns gleich zu beginn den eröffnungstag des poolbar festivals in feldkirch bescherst.

schon mal gefragt was die leute, die so ein festival möglich machen, in der nacht davor tun?

nicht wirklich?
oder liegt das sowieso auf der hand?

sie arbeiten.

in unserem falle:

hämmern. sägen. schreiben. telefonieren. kleben. drucken. laminieren. putzen. umräumen. abspeichern. anschrauben. einstecken. weiterhämmern. weitersägen. weitertelefonieren. weiterkleben. weiterlaminieren. weiterputzen. weiterräumen. weiterspeichern. weiterschrauben. weiterstecken. weiterweiterhämmern, weiterweitersägen, weiterweitertelefonieren, weiterweiterkleben, weiterweiterdrucken,...

gaffer-tape-besitztum erreicht seltenheitswert. nichtraucherInnen greifen zur parisienne schachtel. das rivella erscheint schlagartig ZU alkoholfrei. die einzige antwort auf die frage wie gehts lautet: müde, aber gut.

und eine sitzt im büro, nach getaner arbeit, mit konstant hohem adrenalinspiegel und bloggt. auch eine möglichkeit.

Freitag, April 14, 2006

appetizer no.1 - bolzplatz heroes



schon der name hört sich irgendwie nach spaß an.

am 14. juli macht der spaß bei uns halt, gemeinsam mit final fantasy. aber zu letzterem später.

erst mal kümmern wir uns um die 4 helden des bolzplatzes. soso.

gitarrenschrammig. schrei-ig. melodiös. bissi bös. guter flow. hört sich nach bewegung an. schaut nach bühnenpräsenz aus.

juchuu juchuu!!
bin ja schließlich eine live-gig-schweiß-fetischistin.

ich könnte natürlich noch erwähnen, dass der sänger sonst bei sportfreunde stiller trommelt, weitere bandmitglieder in bands wie cosmic casino und the notwist wirken (gewirkt haben) und die band gerngesehener gast auf den visionsparties ist. aber um ehrlich zu sein: solche werbetricks haben sie nicht notwendig. meiner meinung nach.

ein blick auf die homepage ist aber durchaus interessant. dort herrscht das diktat des ungezwungenen sprachgebrauchs.
"Runterloads", "Contakt", "Merchware", "Ranhören", "wird continued"...
ich bete bereits jetzt zu sämtlichen göttern und kräften dieser welt, dass sie in der realität auch so sprechen - weiß nicht, ob ich mich dann vor lachen jemals wieder einkriegen werde!!

und wer ein bißchen backstage feeling haben will: auf der hp in sparte "songlieder" (*kicher*) das video "Mbule backstage" "einsehen" (*erneutkicher*)... da wird meine spaßtheorie noch kurz bestätigt.

vielleicht sollte ich bis zum 14. meine videocam entstauben...

wühlen in frühlingsgefühlen

karfreitag und niemand ist zu sinnvollen aktionen zu überreden.

entweder treffe ich auf meiner suche nach einem abendgestaltungskumpanen/in auf verkaterte besucher des gestrigen love-is-in-the-air oder auf spaßverweigererInnen.

und noch lange keine ostereier in sicht.

ich muss was tun für meine geistig-emotionale gesundheit.

jetzt sofort!

na schön.
dann werd ich mich beruflich weiterbilden.

da ich mich in folge meiner funktion als offizielle backstagebitch aka durchorganisierte running-order-vorantreiberin bis zum sommer mit einem berg von guter musik auseinandersetzen darf, sollts ihr auch was davon haben!

einige kleine vorabgedanken, appetizer und recherchen zu den im sommer gastierenden bands in der poolbar in feldkirch...

Mittwoch, April 05, 2006

bathroom

The best thing about getting clean and fresh like a sunny spring morning is the moment, when my lady shave, which is called venus or intuition, which i should be both, and which of course I AM both, when that shave, which of course is new, so i can get rid of every single hair that keeps me away from being divine, which i should be and of course AM, it is the moment, when that shave cuts my peeled, smoothened, perfumed skin. A red trace draws the flashy foam, a sweet pain that remembers me...yes...somehow, I´m still alive, between this holy divine shit.

Montag, April 03, 2006

nie mehr wasch ich meine ohren, augen und hände

...ein goldener hauch von exklusivität umschmeichelt mein haupt und schmiegt sich um die bleibende erinnerung. derweil pocht adrenalin adrenalin adrenalin durch meine adern. immer noch.


PETE DOHERTY LIVE

im flex.
angekündigt seit gestern via internet.
vor 400 leuten.
über eine stunde war er charmant, hat gesungen, gespielt, geraucht, bier verteilt. und wenn ich sage gesungen und gespielt dann meine ich richtig gut. sympathischer gings gar nicht.

und dann, als alle dachten, jetzt ist aber wirklich vorbei, taucht er wieder auf. mit so einem jungen typen mit kappe und recht langen haaren.

und ich dreh mich um und schrei meiner freundin zu:

ADAM GREEN!!! verdammte scheiße das ist ADAM GREEN!!

und ja, er wars!!! frisch von seinem konzert aus dem gasometer!!!
und gspielt habens auch.

und wir gejubelt. und gelacht. und uns über die wohl dämlichsten securtities der welt aufgeregt. jene, die tatsächlich die von pete ins publikum geworfene gitarre z u r ü c k g e h o l t haben.

wundervolle momente später wars dann tatsächlich aus. wir machten uns auf den heimweg und gingen die treppe zum schottenring rauf. auf einmal stürzte uns ein gejagter PETE DOHERTY entgegen, hinter sich ein rudel von fans. der junge kann rennen, ich sags euch!!!

ein blick zu diana und es war klar, da gehn wir jetzt nochmal zurück. zurück vors flex, wo ADAM GREEN autogramme verteilte und grinsend das bad in der immer größer werdenden menschenansammlung genoß...ich gebs zu...ich hab ihn berührt... ;)

es musste sein.

es war wohl weniger konzert als viel mehr erlebnis. und über tokio hotel fans brauchen wir uns gar nimma aufregen. wir sind alle nerds.